Die Berliner Stadtmusikanten

Eine Puppenspiel-Komödie mit Charme und Musik
Für Jugendliche und Erwachsene

Wer kennt sie nicht: Kuh, Wolf, Katz und Spatz, die etwas Besseres finden wollen als den Tod. In diesem Fall wartet er auf sie im Altersheim, unter dem strengen Regime des schlechtgelaunten Pflegepersonals, bevormundet und eingesperrt.

Doch die Vier wollen noch einmal richtig auf die Pauke hauen und so ziehen sie los, nach Berlin, um dort Stadtmusikanten zu werden. Denn Wolf und Katz können wunderbar singen, die Kuh war einmal eine große Ballerina, und der Spatz!

Diese verblüffende Interpretation des bekannten Märchens verspricht einen kurzweiligen Abend mit skurrilen Tieren und Musik.

Auszeichnungen

Erster Preis der Kinderjury: Die sieben Raben, Wiesbaden

Mitwirkende

Regie: Pierre Schäfer
Puppen: Mechtild Nienaber
Ausstattung: Ralf Wagner
Musik: Stefan Frischbutter
Kostüme: Evelyne Höpfner, Ira Hausmann
Spiel: Regina Wagner, Daniel Wagner

Termine im Spielplan

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3. Februar 2022
Donnerstag
20:00
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4. Februar 2022
Freitag
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Presse

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Kuh tanzt, Wolf singt – Eröffnung der „marottinale“

„Vier Tiere auf dem Weg in die große Stadt. Die Geschichte kommt mir irgendwie bekannt vor.“ Das sagt die Katze, die auch mal feststellt, dass sie eigentlich in dieser Geschichte als einzige nicht fehl am Platz ist.

In Grimms Märchen von den Bremer Stadtmusikanten tun sich bekanntlich ein Esel, ein Hund, ein Hahn und eine Katze zusammen. In den „Berliner Stadtmusikanten“, einem Stück des Theaters Zitadelle aus Berlin, sind es Kuh, Wolf, Spatz und Katz, die den Zwängen des Altersheims entfliehen, um in Berlin noch einmal etwas zu erleben.

Zur Eröffnung des Festivals „marottinale“ im Figurentheater marotte gab es viel zu lachen, zu schmunzeln und manches ging auch zu Herzen bei dieser kecken Umdeutung und Modernisierung der altbekannten Geschichte durch das Theater Zitadelle aus Berlin.

Regina und Daniel Wagner, Mutter und Sohn, geben als Schwester Gisela und Pfleger Eugen ein wahres Duo Infernale, dessen Kaltschnäuzigkeit der Neuzugang, Herr Spatz, zu spüren bekommt. Das läßt der sich nicht lange gefallen und überredet seinen Zimmerkumpan, den alten Wolf zur Flucht nach Berlin – und weil der den Plan der verquasselten Katze anvertraut, die kein Geheimnis bewahren kann, erfährt es auch Frau Kuh, die früher mal Tänzerin war.

Regina und Daniel Wagner führen die lebendig und markant gestalteten Handpuppen, bringen sie in unterschiedlichen Tonlagen zum Sprechen, verleihen ihnen jeweils einen ausgeprägten Charakter, so dass die Puppenspieler, obwohl sie nie ganz hinter ihren Figuren verschwinden, doch unsichtbar erscheinen. Da ist der gutgläubige Spatz, die wehrhafte Kuh, die zur Musik von „Schwanensee“ ein graziles Tänzchen auf dem Tisch hinlegt, die Katze, die die anderen und manchmal auch sich selbst schwindelig quasselt, so dass sie ihren Kumpanen empfiehlt: „Hört nicht auf mich“. Am stärksten und anrührendsten ist aber der alte, schon etwas lädierte und vom Leben gezeichnete Wolf, der keiner Fliege was zu Leide tut. Wenn er Peter Gabriels „The Book of Love“ anstimmt, dann schmelzen nicht nur seine Freunde dahin.

Ein toller und viel beklatschter Auftakt der siebten marottinale-Ausgabe, bei der die Abendvorstellungen, wie marottinale-Leiter Thomas Hänsel stolz verkündete, bereits ausverkauft sind.

Badische Neueste Nachrichten, Peter Kohl

Für Veranstalter

Technische Angaben

Spieldauer: 80 min (ohne Pause)
Aufbauzeit: 3 Stunden
Abbauzeit: 1 Stunde
Zuschauerbegrenzung: 150

Bühne
Podest: 5 x 5m
Podesthöhe: 60cm bzw. ansteigende Sitzplätze
Lichttechnik: Anlage wird mitgebracht
Tontechnik: Anlage wird mitgebracht

Technische Bedingungen
Stromanschluss 220 V
verdunkelbarer Raum

Downloads

Fotos: Klaus Zinnecker
Plakat: Wolf-Dieter Pfennig
Veröffentlichung nur mit Urheberangabe!

Gefördert durch die:

Senatsverwaltung für Kultur und Europa